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Geierspichler startet mit Sieg und zweitem Platz in die Saison

Das erste Bahnmeeting der Saison in Jesolo hätte für Thomas Geierspichler in der wichtigen Paralympicssaison nicht besser starten können: Sieg über die 400m mit einer Top-Zeit und Platz zwei im 100m Sprintrennen. Und das auf einer langsamen Bahn.

 

Gestern startete der zweifache Paralympicssieger Thomas Geierspichler in Jesolo in die neue Saison. Auf einer langsamen Tartanbahn und bei starkem Wind zeigte er sich von seinen Leistungen selbst am meisten überrascht:

"Mit einem Sieg und Rang zwei hätte ich nie gerechnet. Das zeigt mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich wollte nach Jesolo fahren, um die vorgenommen Änderungen am Rennrollstuhl unter Rennbedingungen zu testen."

Am Vormittag fand das 400er Rennen am Programm, wo er mit einer Zeit von 1:04,77 den Letten Kestutis Skucas (1:05,84) und den Schweizer Beat Bösch (1:08,27) klar distanzierte.


"Das Beste daran ist, dass ich mit der Zeit knapp hinter der von der WM in Paris im letzten Jahr lag. Und 2023 war ich in Top-Form und nicht wie jetzt im Aufbau und die Bahn war auch viel schneller."

 

Am Nachmittag stand das 100m Rennen auf dem Programm. Und hier holte der Anifer mit 20,42 Sekunden hinter Bösch (18,94) den zweiten Platz.


"Dabei lag ich noch vor Skucas, der normal im Sprint besser ist als ich. Ich will jetzt weiter am Setup des Rollstuhls, den Handschuhen und Kugellagern arbeiten, um alles so optimal wie möglich zu gestalten, denn die Reise ist noch nicht zu Ende," meinte Geierspichler motiviert.

Nach dem Rennen in Italien wartet von 17. bis 25. Mai mit der Para-Weltmeisterschaft in Kobe, Japan, das erste große Saisonhighlight.



© Massimo Bertolini

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